Das „Mantrailing“, oder die Personenspürhunde, stellen die wohl bekannteste Form der Rettungshundearbeit dar. Denn die „Mantrailer“-Hunde nehmen den Individualgeruch des Vermissten über persönliche Gegenstände auf und verfolgen spurgetreu den Weg, den die gesuchte Person zuletzt genommen hat. Die Rettungshundestaffel Südwestfalen schätzt sich glücklich eine starke Sparte zu haben. Mit derzeit zwei einsatzfähigen Mantrailer-Teams, und weiteren fünf Teams in Ausbildung sind wir hier gut aufgestellt.

Die Mantrailer nehmen anhand kleinster menschlicher Partikel die Spur des vermissten auf. Die Hunde können aufgrund ihrer hervorragenden Riechleistung eine Spur aus einem Gemisch unterschiedlichster Gerüche herausfiltern. Dies erlaubt ihnen, nicht nur die frischeste Spur einer vermissten Person sondern auch die eine in, beispielsweise, einer belebten Innenstadt zur Weihnachtszeit aufzunehmen. Unabhängig von Untergründen, Witterung und Umwelteinflüssen arbeiten die Hunde zuverlässig. Dennoch gibt es auch im Bereich Mantrailing deutliche Grenzen. Das Aufspüren vermisster Personen nach mehreren Monaten darf hinterfragt werden. Die BRH Rettungshundestaffel Südwestfalen trainiert ihre Mantrailer-Hunde mit Spuren, die bis zu einigen Tagen alt sind.

Die Mantrailing-Rettungshundeteams trainieren zu großen Teilen inmitten der Öffentlichkeit. Denn gerade, wo unterschiedlichste Gerüche aufeinander treffen, viele Menschen unterwegs sind und unterschiedliche Witterungsverhältnisse aufeinander treffen, ist eine umfassende Ausbildung möglich. Sollten Sie uns einmal beim Training beispielsweise in Innenstädten und Ortskernen, an Parkplätzen oder Parkanlagen trainieren sehen, wundern Sie sich nicht – wir trainieren für den Ernstfall.